# Was ist ein bedingter Zahlungsbefehl?

Ein bedingter Zahlungsbefehl ist ein Beschluss des Gerichts über eine Geldforderung, erlassen ohne Verhandlung. Er zeigt an, dass jemand eine Forderung gegen Sie geltend macht, ist aber noch kein Urteil.

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## Woran Sie einen Zahlungsbefehl erkennen

Die Überschrift lautet wörtlich „Bedingter Zahlungsbefehl“. Absender ist ein Bezirksgericht oder ein Landesgericht mit einer Geschäftszahl (GZ), zum Beispiel 12 C 345/26k. Der Zahlungsbefehl gibt den Inhalt der Klage wieder: klagende Partei, Forderung nach Positionen, Zinsen, Kosten. Eine Unterschrift fehlt meist, weil das Schriftstück automationsunterstützt erstellt wurde. Das ist normal. Bei einem Bezirksgericht liegt ein Formular für den Einspruch bei.

## Was ein Zahlungsbefehl nicht ist

Er ist kein Urteil. Das Gericht hat nicht geprüft, ob die Forderung berechtigt ist; es hat den Antrag der klagenden Partei nur formal bearbeitet. Ein Schreiben mit der Überschrift „Zahlungsauftrag“ ist etwas anderes: das Wechselmandatsverfahren, für das andere Regeln gelten.

> **Ihre Frist von vier Wochen läuft ab der Zustellung, nicht ab dem aufgedruckten Datum.** Details und Rechenbeispiel finden Sie auf der Seite [Frist beim Zahlungsbefehl](/at/frist/).

## Ihre Möglichkeiten

- Zahlen, wenn die Forderung aus Ihrer Sicht berechtigt ist: innerhalb von 14 Tagen.
- Einspruch erheben, ganz oder ausdrücklich nur gegen einen Teil, wenn Sie nicht einverstanden sind.
- Nichts tun: Dann wird der Zahlungsbefehl nach vier Wochen rechtskräftig und vollstreckbar, zum Beispiel durch eine Gehalts- oder Kontopfändung.

## Wie Catius Documents hilft

Wir nehmen Ihre Angaben zum Zahlungsbefehl auf und bereiten, wenn Sie sich dafür entscheiden, einen [Einspruch](/at/einspruch/) für das Bezirksgericht vor. Der Preis beträgt 9 EUR inklusive Umsatzsteuer, einmalig.

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